Investitionsrechnung

Einnahmen

Einnahmen Rechnung 2019 Budget 2019 Rechnung 2018
Investitionsausgaben 2‘216‘729 3‘090‘000 2‘428‘497
Zentrale IT-Infrastrukturen 346‘515 230‘000 251‘553
Netzwerk 307‘089 280‘000 637‘736
Arbeitsplatz 809‘788 683‘000 952‘078
Software 69‘876 410‘000 116‘694
Immaterielle Anlagen 481‘895 1‘262‘000 470‘436
Rechenzentrum 201‘566 225‘000 0
Mobiliar, Einrichtungen, Geräte 0 0 0
Investitionseinnahmen –28‘000 –100‘000 0
Nettoinvestitionen 2‘188‘729 2‘990‘000 2‘428‘497

Kommentar zu den wichtigsten Investitionen 2019

Projekt «Arbeitsplatz21»: Der Verwaltungsrat bewilligte am 20.09.2018 für die Ausführung des Migrationsprojektes einen Verpflichtungskredit von CHF 1‘690‘000. Im Geschäftsjahr 2019 wurden für die Projekt-Vorbereitungsarbeiten, die Migration der ARI-Arbeitsplätze und die Migration der ersten Etappe der SVAR-Identitäten/-Arbeitsplätze Investitionen von CHF 719‘094 getätigt. Geplant waren Ausgaben von CHF 880‘000. Die Umsetzung dieses Projektes hat 2020 hohe Priorität. Der Verwaltungsrat hat folgendes Ziel festgelegt: «Der AP21 ist bis Ende 2020 mindestens in sämtlichen Gemeinden, im Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden sowie in denjenigen Organisationseinheiten der kantonalen Verwaltung eingeführt, die aufgrund von betrieblichen Anforderungen zwingend Windows 10/ Office 2016 benötigen.» 

Projekt «AR Schule 21»: Der Verwaltungsrat bewilligte am 07.12.2017 für die Ausführung des Schulprojektes einen Verpflichtungskredit von CHF 1‘500‘000. Im Geschäftsjahr 2019 wurden für CHF 408’594 Investitionen getätigt. Geplant waren Ausgaben von CHF 400’000. In folgenden Schulen wurden 2019 die neuen Schul- services eingeführt und die Schulhäuser ans AR-NET2 angeschlossen: Gais, Bühler, Heiden, Teufen, Wald, Schwellbrunn. Zusammen mit den Schulen Herisau und Lutzenberg, die bereits 2018 umgesetzt wurden, wurden die neuen Schulservices bis Ende 2019 in insgesamt acht Schulen eingeführt. Das Projekt «AR Schule21» wird 2020 fortgesetzt. Die Rückmeldungen sowohl von den Schulverantwortlichen als auch den Lehrpersonen der umgesetzten Schulen sind durchwegs positiv.

Projekt «Zweites Rechenzentrum RZO Gais»: Der Verwaltungsrat bewilligte am 03.05.2019 den Aufbau eines zweiten Rechenzentrums im RZO Gais und genehmigte für das Umsetzen einen Verpflichtungskredit von CHF 590‘000. Gleichzeitig hat der Verwaltungsrat mit diesem Beschluss entschieden, im bestehenden Rechenzentrum GOPS nur ein Notstromaggregat zu ersetzen. Mit dem bewilligten Budgetkredit 2019 von CHF 70‘000 wurden vor allem Vorbereitungsarbeiten finanziert. Der Aufbau findet in der ersten Hälfte 2020 statt.

Projekt «Ersatz Notstromaggregat Rechenzentrum GOPS»: Der Verwaltungsrat bewilligte am 03.05.2019 die Realisierung eines eigenen Notstromaggregates mit einer eigenen Stromverteilung im GOPS fürs bestehende Rechenzentrum und genehmigt für die Umsetzung einen Budgetkredit von CHF 225‘000. Das Projekt konnte im Berichtsjahr mit Investitionen von CHF 243‘721 erfolgreich abgeschlossen werden.

Projekt «Rotes Telefon» : Dieses Vorhaben konnte im Berichtsjahr mit Investitionen von CHF 37’052 erfolgreich abgeschlossen werden. Mit diesem Projekt wurden in Zusammenarbeit mit dem KFS sämtliche Gemeinden (GFS) mit standardisierten IT-Mitteln (Telefon, Notebook, Drucker) ausgerüstet. Damit kann im Krisenfall eine stabile Kommunikation und Bearbeitung der Daten gewährleistet werden (vgl. "Beim Blackout hilft das «Rote Telefon»).