Vom neuen Kantonsnetz profitieren alle

Das Kantonsnetz ist ein wesentlicher Bestandteil der Informatikinfrastruktur. Über das Netz stellt ARI ihren Kunden diverse Services zur Verfügung, welche sie zentral in ihrem Rechenzentrum betreibt. Dazu gehören der elektronische Arbeitsplatz, alle benötigten Applikationen, Internetzugang und E-Mail-Postfächer, aber auch die auf IP-Technologie basierende Telefonie. 

Im Projekt «AR-NET2» wurden seit 2016 die vier bisherigen, heterogen gewachsenen Netze zu einem Gesamtnetz zusammengeführt und harmonisiert. Der Partner für diese Aufgabe wurde in einer öffentlichen Ausschreibung nach GATT-WTO evaluiert. 

Mit Schönengrund, Grub und Reute konnten 2019 die letzten Gemeinden an das Kantonsnetz angeschlossen werden. Wie alle anderen Gemeinden profitieren sie nun von grösseren Bandbreiten, höherer Verfügbarkeit sowie sicherer Datenübertragung. 

Bis 2022 werden nebst allen Gemeinden auch alle Standorte der kantonalen Anstalten, Betriebe und Organisationen und sämtliche Schulen ans neue Netz angebunden sein. Dabei handelt es sich um 220 Standorte, von denen zurzeit bereits über 160 angeschlossen sind; um ca. 12‘000 LAN-Ports im Netz sowie 6‘000 bis 8‘000 Endgeräte. Über 440 km Glasfaser werden für das neue Kantonsnetz benötigt.

Die über das neue Kantonsnetz transportierten Daten sind mittels technischer und organisatorischer Massnahmen vor unbefugtem Zugriff geschützt. Insbesondere wurde sichergestellt, dass eine sichere Trennung der verschiedenen Kundennetze gewährleistet werden kann.

Die neuen Richtlinien der Schweizerischen Informatikkonferenz für Netzwerksicherheit sowie die von Appenzell Ausserrhoden definierten Richtlinien wurden im neuen Kantonsnetz umgesetzt. Das einheitliche sowie leistungsfähige Kantonsnetz erfüllt heutige und zukünftige Anforderungen. 


«Mit dem neuen, hochmodernen Kantonsnetz haben wir eine Antwort auf zukünftige Anforderungen, wie etwa Internet of Things. Wir haben die Gewissheit, dass Daten, auch sensitive, sicher transportiert werden können.»

Marcel Zoller, Leiter Infrastruktur