Beim Blackout hilft das «Rote Telefon»

Eine Strommangellage ist gemäss technischem Risikobericht des Bundes die Gefährdung Nummer 1 in der Schweiz. Tritt ein solcher Fall ein, muss die kantonale Notrufzentrale der Polizei weiter funktionieren können. Einige Verwaltungszweige müssen zudem weiterhin notfallmässig auf ihre Daten zugreifen können. 

Wichtig ist auch, dass die Kommunikation zwischen Notrufzentrale, Kantonalem Führungsstab, ARI und den Gemeindeführungsstäben jederzeit sichergestellt ist und das Vorgehen abgesprochen werden kann. Die Ausserrhoder Gemeinden haben aus diesem Grund im Auftrag des Amts für Militär und Bevölkerungsschutz ein Notstrompaket erhalten. 

ARI hat das Amt für Militär und Bevölkerungsschutz bezüglich der Ausprägung des Notstrompakets unterstützt und stellt den Gemeinden auch alle Komponenten – abgesehen vom Notstromaggregat – zur Verfügung. Dazu gehört ein sogenanntes «Rotes Telefon», ein spezielles Notebook sowie ein kleines Multifunktionsgerät zum Drucken, Scannen und Kopieren. 

Dank der Notstrompakete kann gewährleistet werden, dass die Gemeindeführungsstäbe auch dann handlungsfähig blieben, wenn der Netzstrom einmal über einen längeren Zeitraum ausfallen sollte. In einem solchen Fall wird der Knotenpunkt des Kommunikationsnetzes «AR-NET2» über das Notstrom- aggregat mit Strom versorgt. Telefon und Notebook werden direkt am Kontenpunkt angeschlossen und können anschliessend in Betrieb genommen werden.

Nebst dem «Roten Telefon» bietet ARI diverse weitere Telefonie-Services an. Dazu zählen Fest- und Funktelefone, iPhones in verschiedenen Ausführungen, Mobile-Abonnemente sowie Services, welche es ermöglichen, bestehende Telefonanlagen oder analoge Telefone über das kantonale Netzwerk an das öffentliche Telefonnetz anzuschliessen.